Aktuelle Projekte
Musikklasse Streitschlichter
Kunst-AG Schülerassistenten
 Theater-AG Junior-Projekt
... und natürlich die AG Homepage, die diese Seiten betreut
 
Musikklasse
Bläserklasse ...

.... ist Klassenmusizieren mit Orchesterblasinstrumenten wie z.B. Flöte, Trompete, Posaune, Klarinette, bis hin zum Euphonium.

... ist eine Unterrichtsform, in der jede Schülerin und jeder Schüler ein Orchesterblasinstrument systematisch erlernt und damit von Anfang an im Klassenverband musiziert.

... wird als zweijähriges Projekt im normalen Musikunterricht der allgemein bildenden Schulen durchgeführt.

... ist eine Methode, die auf motivierende Weise jedem Schüler musikalische und damit auch persönliche Erfolgserlebnisse bietet.

Seit dem Schuljahr 2005/2006 wurde an der Realschule Limburgerhof eine Bläserklasse eingerichtet. Eine solche Bläserklasse ist nach dem Vorbild eines sinfonischen Blasorchesters besetzt und die Zusammenstellung des Ensembles erfolgt möglichst unter Berücksichtigung der Wünsche der Kinder.
In einer Bläserklasse erlernen die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des erweiterten regulären Musikunterrichts mit 3 Wochenstunden ein Orchesterblasinstrument.
Musikalisches Basiswissen, solide instrumentale Fähigkeiten und die geforderten Lehrplaninhalte werden hier gleichermaßen vermittelt.
Durch das gemeinsame Musizieren wird der Musikunterricht:
  • lebendig
  • für alle Beteiligten motivierend
  • und in allen Lernaspekten erfolgreich.
Aufbau einer Bläserklasse

Das Projekt einer Bläserklasse ist auf zwei Jahre in den Schuljahren 5 und 6 angelegt. Die Kinder erlernen in dieser Zeit Blech- und Holzblasinstrumente.
Um entsprechend gute Ergebnisse im Instrumentalunterricht zu erreichen, ist einerseits die Stundentafel im Fach Musik um eine Stunde erweitert, andererseits werden Instrumentallehrkräfte der Kreismusikschule in den Unterricht mit einbezogen. So besteht die Möglichkeit, nicht nur im Klassenverband, sondern auch in mehreren Kleingruppen Unterricht zu erteilen.

Klassengemeinschaft

Motivation und Erfolg als Klassenerlebnis ist auch sozialer Erfolg. So ist die Klassengemeinschaft in Bläserklassen durch das gemeinsame Ziel sehr stark, das Lernklima positiv und erstaunlich aggressionsfrei. Teamfähigkeit wird als wichtige Schlüsselfunktion spielerisch erworben; einander zuhören, Rücksicht nehmen und sich gegenseitig unterstützen sind bleibende und prägende Erfahrungen. Letztlich ist dies auch Prävention von Gewalt in der Schule und eine Immunisierung gegen Sinnleere. Dieser Musikunterricht erfüllt damit einen drängenden gesellschaftlichen Auftrag.

Musik macht klug

Seriöse Untersuchungen* belegen immer mehr, dass Kinder, die ein Musikinstrument systematisch erlernen, auch in anderen schulischen Bereichen davon profitieren. So steigt die Konzentrationsfähigkeit; Ausdauer und Merkfähigkeit werden gestärkt.

*z.B. Bastian, Günter: Kinder optimal fördern - mit Musik. Mainz 2001

(Stand: Januar 2006)
Zu den Bildern
Kunst AG
Bombastisches Schulmaskottchen
Für den Tag der offenen Tür am 14. Juni 2003 haben die Schülerinnen und Schüler der Kunst-AG unter der Anleitung ihrer Betreuerin Frau Droste selbst ein Kunstwerk geschaffen. Die "Kunst am Bau" lässt noch auf sich warten.
Die Vasarely-Wand (Pausenhalle)
Eine kahle Wand des Erweiterungsbaues sollte verschönert werden - und das ist die Aufgabe der Kunst-AG!
Der Baum (Bühnenbild)
Herr Wagner wollte für sein Theaterstück „Viel Lärm um Nichts“ ein passendes Bühnenbild. Er mixte den alten Stil sowie die alte Sprache mit dem heutigen Zeit und modernen Ideen. Dazu kreierten wir ein passendes Bühnenbild: einen etwas abstrakten Baum! Aber ganz schön GROß!
"Raumeinblicke" - Bühnenbild für Nathan den Weisen
„Nathan der Weise“ handelt von drei Welt-Religionen, die an einen Gott glauben, dazu hat die Kunst-AG jeweils ein plastisches Symbol aus Pappmaché und Draht gestaltet: für das Christentum einen Fisch, für das Judentum einen siebenarmigen Leuchter und für den Islam einen Halbmond und einen Stern.
Viele Entwürfe wurden erstellt und diskutiert. Nur manches davon ist sichtbar geworden.
Theater AG
Theater spielen: Du liest ein Stück, du klopfst eine Rolle ab auf ihre Gefühle, auf ihre Motive, und dann versuchst du den Bezug zum Ganzen herzustellen. Texte wollen studiert werden, Gefühle sollen in der Körperhaltung und in der Stimme erkennbar werden. Schließlich der große Moment: Das Ergebnis deiner langen Arbeit wird dem Publikum vorgestellt, das Licht geht an, deine Spannung steigt, das Lampenfieber packt dich, und du wirst plötzlich zu einem anderen Menschen. Für eine Stunde lebst du ein anderes Leben. Du bist irgendwo ganz hoch oben.
Der Applaus bringt dich zurück und du weißt: Ich habs geschafft... Ist das nicht Wahnsinn?
Im Zentrum unserer Arbeit steht immer die Aufführung. Aber wir profitieren natürlich auch vom Theaterspielen. Das beliebte Textlernen fördert die Konzentration. Das Rollenstudium erleichtert die Textanalyse. Die Stimme wird kräftiger, die Bewegungen leichter. Und nicht zuletzt lernen wir, aufeinander zu hören und uns als eine Gemeinschaft zu erleben, die an einem Strick zieht!

Willkommen ist jeder, der sich traut, vor ein Publikum zu treten, und der die 7. Klasse erreicht hat.
In der Regel beginnen unsere Proben mittwochs um 13:15 Uhr. Natürlich reichen zwei Stunden in der Woche nicht aus, also proben wir vor der Aufführung beinahe täglich. Das bedeutet, dass du eine ganze Menge Zeit opfern musst, wenn du einen Erfolg sehen willst. Aber vielleicht zeigt dir die nächste Aufführung auch, dass etwas dabei herausspringt. Beobachte mal Schauspieler, die sich am Ende des Abends verbeugen. Sie sehen aus wie die Fußballer, die die Meisterschaft gewonnen haben: Glücklich!

Streitschlichter
Streitschlichtung - schon Tradition!
Bereits seit vielen Jahren geht die Realschule Limburgerhof "neue Wege" bei der Beilegung von Konflikten unter Schülern. Mädchen und Jungen von der Klassenstufe 7 bis 10 werden zu Streitschlichterinnen und Streitschlichtern ausgebildet, damit sie in der Lage sind, Streitfälle unter Schülern selbstständig zu schlichten. Sie helfen in einem Schlichtungsgespräch den Kontrahenten eine gewaltfreie Lösung ihres Konfliktes zu finden, mit der beide Konfliktparteien zufrieden sind.
Unsere 16 Streitschlichterinnen und Streitschlichter (zur Zeit aus den Klassenstufen 7 - 10) arbeiten in vier Teams zu vier oder fünf Schülern. Es können allerdings auch jederzeit einzelne Schlichter oder Schlichterinnen angesprochen werden. Die Schlichtungsgespräche finden jedoch immer im Team statt, damit auch sicher die Prinzipien und Regeln der Schlichtung eingehalten werden!
Die Prinzipien der Streitschlichter sind:
1. Neutralität Sie bevorzugen keine der Streitparteien.
2. Einfühlsamkeit Sie versuchen die Gefühle und Bedürfnisse der Streitenden zu verstehen.
3. Hilfsbereitschaft Sie gehen auf die Schülerinnen und Schüler ein und versuchen zu helfen, wo diese selbst nicht weiter kommen in einem Konflikt. Sie helfen gute Lösungen für den Streit zu finden, die den Streitenden vielleicht gar nicht eingefallen wären.

4. Verschwiegenheit

Sie sprechen mit niemandem außerhalb des Teams über die Schlichtung.

 
Schülerassistenten

An drei Wochenenden im Mai 2004 fand bei uns die Ausbildung zum Schülerassistenten statt.

Diese von der Sportjugend Rheinlandpfalz geförderte Maßnahme wurde von insgesamt sechs Schulen mit zirka 30 Schülerinnen und Schülern wahrgenommen. Die nun ausgebildeten Schülerassistenten bekamen Einblick in die sinnvolle Freizeitgestaltung durch Sport und Spiel. Sie wurden eingewiesen in Bereiche des Behindertensports,  Flagfootball, Klettern an einer horizontalen Wand, Einsatz von Sportgeräten aus der Spielekiste, Inlineskaten, Abenteuersport, sowie eine Einheit in Hip-Hop und Streetdance. Dieses ehrenamtliche Engagement der Teilnehmerinnen und Teilnehmer kann an den Schulen zur Pausengestaltung und bei der Organisation und Durchführung von Schul- und Sportfesten zum Einsatz kommen. Besonders lobenswert war die rege Teilnahme von 10 Schülerinnen und Schülern unserer Realschule aus dem 7. und 8. Schuljahr.
Bilder von der Ausbildung  
 
Das Junior-Projekt
Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (lW) führt in Bayern, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein das Projekt JUNIOR "Junge Unternehmer initiieren - organisieren - realisieren" durch. Bei JUNIOR gründen Schülerinnen und Schüler im Alter von ca. 15-20 Jahren an ihrer Schule ein auf ein Schuljahr befristetes Miniunternehmen. Dabei müssen sich die Schüler eigenverantwortlich um die Kapitalbeschaffung, die Produktion und den anschließenden Vertrieb der angebotenen Produkte und Dienstleistungen bemühen.
Der quantitative Umfang dieser Tätigkeiten ist begrenzt. Die Schüler müssen sich - ganz wie im realen Wirtschaftsleben - an bestimmte Regeln und Abläufe halten. Lohnzahlung, Bilanzierung, die Abführung von Steuern und Sozialabgaben (die JUNIOR-Geschäftsstelle im IW übernimmt hier die Rolle des Staates), die Einberufung von Hauptversammlungen und die Erstellung eines Geschäftsberichtes gehören zum Unternehmensalltag.
Während des Projektablaufs werden die Miniunternehmen vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln und örtlichen Paten aus Schule und Wirtschaft betreut und müssen diesen gegenüber auch Rechenschaft ablegen. So werden auch die Buchführung und die (modifizierten) Zahlungen einzelner Steuerarten und Sozialabgaben kontrolliert.
JUNIOR bietet Schülern die Möglichkeit, praxisnah wirtschaftliche Zusammenhänge und Funktionsweisen kennen zu lernen. Durch das Projekt werden Eigeninitiative, Verantwortungsbewusstsein, Teamarbeit und Kreativität der Teilnehmer gefördert, unternehmerisches Denken und Handeln angeregt. Dies alles sind Qualifikationen, die für die Ausbildung und das spätere Berufsleben und damit auch für die Zukunft der Jugendlichen von grundlegender Bedeutung sind.
Die Idee der Miniunternehmen ist seit Mitte der sechziger Jahre in Europa bekannt. Im Schuljahr 1997/98 haben europaweit 88.000 Schülerinnen und Schüler aus 19 Ländern insgesamt 7.600 Miniunternehmen geführt.
Kontakt:
c/o Institut der deutschen Wirtschaft Köln
Gustav-Heinemann-Ufer 84 - 88
50968 Köln
Telefon-Hotline:
Fax:
E-Mail:
Internet:
0221 4981-700
0221 4981-592
junior@iwkoeln.de
www.juniorprojekt.de