Struktur der kooperativen Rudolf-Wihr-Realschule plus
Limburgerhof
 
  Klassenstufe 11 und 12   Fachabitur
(noch zu errichtende Fachoberschule)
 
 
Klassenstufe 10   Bildungsgang
Mittlere Reife
Klassenstufe 7 bis 9 Bildungsgang
Berufsreife
Klassenstufe 5 und 6 Orientierungsstufe Kooperative Realschule plus
 
Die Rudolf-Wihr-Realschule plus Limburgerhof ist als kooperative Realschule konzipiert. Das heißt, sie bietet nach der zweijährigen Orientierungsstufe zwei unabhängige Bildungsgänge an: Den Berufsreifebildungsgang, der zur Qualifikation der Berufsreife nach Klassenstufe 9 führt und den Realschulbildungsgang der zum qualifizierten Sekundarabschluss I („Mittlere Reife“) nach der 10. Klasse führt. Der erfolgreiche Abschluss der 10.Klasse bietet unseren Schülerinnen und Schüler die Chance, in eine Berufsausbildung einzusteigen oder aber ihre schulische Laufbahn in einem Gymnasium, oder der noch zu errichtenden Fachoberschule fortzusetzen und somit das Abitur bzw. die Fachhochschulreife zu erreichen.
Die Realschule plus Limburgerhof vermittelt eine breit angelegte, zeitgemäße Allgemeinbildung in den üblichen Pflichtfächern. Ergänzend kommen - ab der 6. Klasse - die Wahlpflichtfächer hinzu. Im Gegensatz zum Gymnasium können die Schülerinnen und Schüler eine weitere Fremdsprache erlernen, sie müssen es aber nicht, sie können aus weiteren Wahlpflichtfächern auswählen.
Wichtig ist der Hinweis, dass die weitere schulische Laufbahn einer Absolventin bzw. eines Absolventen der Realschule plus durch die Wahlpflichtfächer nicht eingeschränkt wird.

Angeboten werden:

  • Französisch als zweite Fremdsprache

  • Technik und Naturwissenschaften (TuN)
  • Wirtschaft und Verwaltung (WuV)
  • Hauswirtschaft und Sozialwesen (HuS)

Eine informatische Grundbildung sollen alle Schülerinnen und Schüler möglichst früh erhalten. Bereits in der 6. Klasse werden sie an das Arbeiten am Computer herangeführt. Dabei werden sie an die vermehrte Mediennutzung herangeführt und ihnen die sinnvolle Nutzung begreiflich gemacht. Unsere Schule wurde im Rahmen des Landesprogramms ausgezeichnet. Nähere Informationen zum Landesprogramm finden Sie auf der Homepage von "Medienkompetenz macht Schule"
Für den Bildungsgang „Berufsreife“ wird ab der Klassenstufe 7 die Berufsorientierung im Mittelpunkt stehen.
Berufswahlunterricht unter Einbeziehung des Berufsberaters der Arbeitsagentur, Betriebserkundungen und Betriebspraktika in den Klassen 8-10 führen die Schüler zur Berufs- und Arbeitswelt hin und erleichtern ihnen ihre Berufswahl. Berufswahlbegleiter unterstützen die Schülerinnen und Schüler.
Die Orientierungsstufe
In der Orientierungsstufe ist die maximale Klassengröße auf 25 Schülerinnen und Schüler begrenzt. Dies ermöglicht die individuelle Förderung jeder Schülerin und jedes Schülers z. B. durch Kleingruppenarbeit und Binnendifferenzierung. Wir sind zur Zeit in der Lage, in den Hauptfächern eine Klasse temporär mit zwei Lehrkräften zu betreuen und somit optimale Fördermöglichkeiten für alle Schülerinnen und Schüler zu schaffen.

Wichtige pädagogische Elemente sind:

  • Integrationstage
  • Schülerpaten
  • Methodentraining
  • Soziales Lernen mit Unterstützung unserer Schulsozialarbeiter
  • Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus
  • Förderangebote

  • Selbstverständlich wird es möglich sein, am Ende eines Schuljahres die Bildungsgänge - je nach Lernfortschritt - zu wechseln. Die Entscheidungen über eine Einstufung nach der Orientierungsstufe erfolgt nach intensiver Beobachtung der Schülerinnen und Schüler durch die Klassenkonferenz.